Das Leben des Fürsten Milosch und seine Kriege : mit dem Bildniss des Fürsten und einer Charte von Serbien

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abſezen und einen andern Fürſten einſetzen, wir wollen ſehen, wen er wählen wirdz die kaiſerlichen Geſchäfte kann ich aber auch hier verrichten.“ Auf dieſe Weiſe wurde die Freundſchaft und Verbindung zwiſchen Ali-Paſcha und Milo#\< gänzlich aufgehoben. *

Als nun Ad\<ha-Tjan nah Konſtantinopel zurückam , um die Serbier zu verklagen und zu verleumden , ſandte au<h Miloſ< Jemand ab, um ſi< zu rechtſertigen und gerade zu ſagen, wie es ſtehe. Nachdem nun der Türke eingeſchen hatte, was daran war, ließ er Miloſch durch jenen Abgeſandten ſagen, die Serbier ſollten auf's Neue Geſandte nach Konſtantinopel ſchi>en, und ſie müßten etwas nachgeben, dann werde auch der Kaiſer etwas zugeben, damit dieſe Angelegenheit doch einmal zu Ende komme; uur möchten ſie mehrere und vornehme Männer \hi>en, die im Stande ſeien, dieſes Geſchäft zu verrichten, damit es nicht wieder aufgeſchoben werde. Miloſ\ch berief deßhalb alle Kneſen und die übrigen angeſchenen Leute zu ciner Nationalverſammlung in Kragujewat, am Demetrii-Tage, zuſammen. Hier wurden neue Geſandten gewählt und. nah Konſtantinopel gehi>t, nämli< Wuitza Wulitjewitj, Oberknes im Diſtrikte von Smederewo, Dimitrije Djortjijewitj, Oberknes im Diſtrikte von Fagodina, JFlija Marfkowitj aus dem Diſtrikte von Schabat, Samuel Jakowljewitj, Archimandrit des Kloſters Kalenitj, Miloje Wukaſchinowitj, Prote von Fagodina, Abram Petrowitzj Stjekitj, Secre-

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